Espressomaschinen als Siebträgermaschine liefern den perfekten Espresso. Wie gut sind dabei Einsteigermodelle, die nicht unbedingt 1.000,-. Euro und mehr kosten müssen. Meine Erfahrungsbericht zeigt, nach welchen Kriterien man seine Wahl für die gute und doch preiswerte Siebträgermaschine treffen sollte. Eines vorab, Siebträger ist nicht gleich Siebträger und das bedeutet, es gibt gravierende Unterschiede in jedem Segment des Angebots. Selbst die Einsteigermodelle bei diesen Espressomaschinen sind noch einmal zu klassifizieren. Eine weitere Entscheidung wird über die Technik getroffen, es gibt in diesem Segment der Siebträgermaschinen die technische Voraussetzung des Einkreis-System mit einem Wasserkessel, dass ist die Technik die hier zum Einsatz kommt.

Wie ist das Funktionsprinzip?


Der Erfahrungsbericht zeigt, das Funktionsprinzip ist relativ einfach. Die Siebträgermaschine an sich ist die optimale Maschine um Espresso herzustellen und das geschieht über eine Einkreis-System für das Wasser. Es gibt bei den angebotenen Modelle jeweils nur einen Wasserkessel, der für Wasserdampf und das entsprechende Wasser zum Brühen zuständig ist. Im Erfahrungsbericht zeigte sich in der Anwendung die Eigenschaft, dass wenn man den Milchschäumer benutzt, im Kessel ein Überdruck entsteht.

Wer nun denkt es geht dann einfach weiter bei der Bedienung, der muss sich merken, wenn der Milchschaum hergestellt ist, dann muss zuerst der Kessel an der Siebträgermaschine entlüftet werden. So gerät das zubereiten der Kaffespezialitäten zu einem Geduldspiel, denn durch das entlüften und wieder Druck aufbauen entstehen lange Wartezeiten und es dauert eben alles sehr lang. Wer sich dementsprechend nur mit der Herstellung von Espresso beschäftigt und nur dies als Ziel für diese Siebträgermaschine anpeilt, der ist ausreichend mit einer Maschine um die 270,-- Euro ausgestattet. Ein Beispiel ist die GAGGIA Classic, die völlig ausreichend ist. Wer als Neuling sich als Barista üben möchte und dies probiert, der sollte sowieso hier im unteren Preissegment seinen Kauf vornehmen. Einkreis-Systeme reichen für diese einfachen, aber auch als gut zu bezeichnenden Ergebnisse völlig aus.

Das Zweikreis-System als Modell für den Amateur-Profi der Siebträgermaschine


Das Unterscheidungsmerkmal Zweikreis-System bei einer Siebträgermaschine ist entscheidend bei der Nutzung im Betrieb (Alles darüber erfährt man auch im Test: Espressomaschine von Siebland. Dies erleichtert die gleichzeitige Nutzung des Milchaufschäumers und der Zubereitung des Espresso. Es gibt zwei getrennte Wasserkreisläufe und der Wasserkessel wird nur zum Teil befüllt. So kann Dampf entnommen werden und gleichzeitig das Wasser zum Aufbrühen genutzt werden. Weiter lässt sich feststellen, dass diese doch weitaus teureren Modelle über einen Wärmetauscher verfügen, der die Temperaturen optimaler regelt als bei Maschinen mit nur einem Wasserkreislauf. Es ergibt sich im Ergebnis eine bessere Brühtemperatur und das spiegelt sich in den hergestellten Kaffee-Produkten. Das Wasser wird getrennt zum einen in den Filterträger eingespeist und der zweite Kreislauf hält das Wasser in der Brühgruppe. Es wird immer nur frisch aufbereites Wasser zum herstellen des Espresso genutzt. Das lästige entlüften des Wassertank entfällt. Ein Beispiel für eine gute Siebträgermaschine dieses Typs ist die Profitec Pro300, die es ab rund 1.300 ,-- Euro im Handel gibt. Es gibt inzwischen sogar Mashcinen, die selbst das Rösten der Bohnen übernehmen, wie die FAZ in ihrem Messebericht schreibt. In Zukunft wird sich also noch einiges tun auf dem Espressomaschinenmarkt.

Hier die Merkmale der Siebträgermschine im Überblick:


  • Einkreis-System - preiswert und solide
  • Zweikreis-System - komfortabel und bequem
  • Espressomaschine
  • Einsteigermodelle für unter 1.000,-- Euro als Einkreissystem
  • Profi-Qualität beim Zweikreis-System ab 1.000,-- Euro
  • Vorteile des Zweikreis-System, optimale Brühtemperatur - bessere Handhabung
  • Vorteile Einkreis-Systeme- Einstiegsmodelle für Neulinge preisgünstig

Weiterführende Links:

www.siebland.com


Die Reinigung und Entkalkung der Espressomaschine ist enorm wichtig, damit die Maschine die volle Leistung und Qualität abgibt und stets betriebsbereit ist. Besonders passionierte Freunde von dem Espresso legen darauf garantiert werden. Das frische Lieblingsgetränk kann immer mit wenig Aufwand erhalten werden. Der Espressomaschine wird aber auch etwas Gutes getan, denn die Wertbeständigkeit bleibt erhalten und die Lebensdauer erhöht sich. Nur mit der regelmäßigen Reinigung und Pflege des Gerätes ist es möglich, dass immer der perfekte Geschmack von dem Espresso erhalten wird. Jede Maschine muss gepflegt und gereinigt werden. Oftmals heißt es bei sehr kalkfreiem Wasser, dass die Maschine damit nicht entkalkt werden muss. Dass ist so leider nicht richtig, zwar muss die Espressomaschine dann seltener entkalkt werden, doch sie muss dennoch gepflegt werden.

Eine tägliche Pflege der Maschine


Bei den Maschinen ist die tägliche Pflege sehr überschaubar. Der Wassertank wird frisch befüllt, falls die Maschine längere Zeit nicht genutzt wurde. In dem Kunststofftank kann das Wasser verkeimen, auch wenn durch das Abkochen keine Gefahr besteht. Das Wasser im Dampfkessel kann bei der 2 Kreis-Espressomaschine ebenfalls abgelassen werden. Wurde die Maschine ausgeschaltet, dann wird der Wasserhahn geöffnet. Aus der Maschine laufen dann etwa 70 bis 90 Prozent des Wassers und bei dem nächsten Mal kommt frisches Wasser rein. Sehr einfach kann auch die Milchdüse gepflegt werden. Vor der Benutzung wird die Milchdüse einfach für einen kurzen Moment weit aufgedreht. Aus dem Dampfrohr wird das Kondenswasser damit geschoben und die Düse wird vor möglichen Bakterien befreit. Das Dampfrohr wird nach dem Aufschäumen rasch aus der Milch gezogen, denn nach dem Zudrehen entsteht in der Dampflanze sofort ein Unterdruck. Durch den Unterdruck wird Milch in das Rohr gezogen. Die Dampflanze kann von außen mit einem feuchten Lappen gereinigt werden und der Dampf muss nochmals aufgedreht werden, damit aus der Dampflanze alle Milchreste gedrückt werden. Bei der Brühgruppe ist die Reinigung immer sehr unterschiedlich. Bei Bars sollte die Brühgruppe immer abends mit einem Blindsieb und einem Brühgruppenreiniger gereinigt werden. Bei dem Hausgebrauch genügt vielen Nutzern ein Leerbezug für die tägliche Pflege und dies ist eine Spülung mit heißem Wasser. Ist die Maschine also warm, wird ohne Espresso Wasser durch die Brühgruppe und dem Siebträger laufen gelassen. Am besten wird der Vorgang auch vor dem Ausschalten der Espressomaschine nochmals wiederholt.

Die Entkalkung der Maschine


Sehr entscheidend ist, ob das Wasser kalkhaltig oder gefiltert ist. Wer in der Woche nur 3 bis 4 Espresso trinkt, bei dem laufen oftmals nicht mehr als 500 Milliliter Wasser monatlich durch die Maschine. 30 Liter im Monat können es schnell bei 3 bis 4 Tassen täglich sein. Ist das Wasser nicht sehr kalkfrei und weich, dann wird ein Wasserfilter empfohlen. Die Entkalkung funktioniert verschieden je nach System von der Espressomaschine. Die 2 Kreis-Maschine ist dabei beispielsweise aufwendiger zu entkalken. Grundsätzlich sollte ein Entkalkungsmittel nicht zu lange Zeit einwirken.